42.195 km - Laufen

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Die Zwischenzeiten:

  0 -  5km ______ 25.11min
  5 - 10km ______ 26.57min / 10km - 0.52.08h
10 - 15km ______ 28.50min
15 - 20km ______ 27.15min / 10km - 0.56.05h / 20km - 1.48.13h
20 - 25km ______ 28.14min
25 - 30km ______ 32.31min / 10km - 1.00.45h
30 - 35km ______ 30.11min
35 - 40km ______ 27.33min / 10km - 0.57.44h / 20km - 1.57.29h
40 - 42.195km _____ 10.25min

1km

Aus dem Zelt komme ich förmlich geflogen.
Meine weichen Knie von eben scheinen vergessen.
Kein Gedanke daran, wie schön es wäre, mich zu hinzusetzen, einen Eimer Nudeln zu essen und auszuruhen - NEIN!
Zwei Drittel habe ich geschafft!
Jetzt "NUR" noch laufen!!!
Meine Beine machen es mir leicht, sie scheinen froh darüber zu sein, nicht mehr treten zu müssen.
Sie dürfen rennen...

5km in 25.11min - na das flutscht ja...
5km - 10km in 26.57min... - das sind immer noch 5 und ein paar Kleine auf den Kilometer... ;o))

10 km

Ich kümmere mich ums Laufen. Fast habe ich das Gefühl zu Rollen - Rollen auf runden, weichen Rädern - scheinbar schwerelos - ich brauche nur die Beine heben und der Rest geht wie von allein.
Was für ein Unterschied zum schwergängigen Treten auf dem Rad.
Zum Essen habe ich keine Lust. All die Powerbars und Gels hängen mir zum Hals raus.
Den letzten Powerbar habe ich erst vor kurzem auf dem Rad gegessen - denke ich.
Ohne daß es mir bewußt wird bewege ich mich auf verdammt dünnem Eis, denn für die zweiten 5km habe ich immerhin knapp zwei Minuten länger gebraucht...

14km

Verpflegungsstelle.
Bei mir läuft es schon nicht mehr so gut wie am Anfang.
Ich habe schwere Beine oder besser gesagt, die Dinger unter mir sind bleischwer.
Vielleicht sollte ich doch mal wieder was essen?
Ronny geht's auch nicht besser!Noch vor den Verpflegungstischen reiße ich mir die Mütze vom Kopf und tauche sie tief in das Wasserfaß in dem die Schwämme wohnen.
Dabei fliegt meine Sonnenbrille zum dritten Mal in weitem Bogen durch die Luft und landet unsanft am Wegrand.
Als ich mich bücke um sie aufzuheben, höre ich von gegenüber eine vertraute Stimme:
"Hallo, Herr Kühr woll'n wir mal nicht jetzt schon alles wegwerfen!?"
Es ist Ronny, der mir auf der anderen Seite des Weges entgegen kommt.
Mit meiner Brille in der Hand, laufe ich zu ihm rüber und auf seiner Seite durch die Verpflegungsstelle - "Schwupppp!!!" unsere Hände klatschen laut aufeinander.
Jipppiiiiiiii! Geht es durch mich durch.

Dann ist jeder wieder allein mit seinen Problemen.
Und die hatte Ronny auch!
Sein Schritt war alles andere als locker.
Ich greife mach einem Reiskuchen. Vielleicht hilft's!?
Wenn ich nur wüßte wo genau der Wendepunkt ist, dann könnte ich in etwa herausbekommen wieviel Minuten ich hinter Ronny liege, vielleicht hole ich ihn doch noch ein?

15 - 20km in 27.15min

20km

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Ich muß büßen!
Büßen für meine Nachlässigkeit auf den ersten zehn Kilometern NICHTS zu essen, nur ist mir das in diesem Moment noch nicht klar.
Meine Muskulatur ist schlaff und ich hänge, nur von meinen Knochen gestützt, in einer Hülle, die meine salzverkrustete Haut ist.
Die Verpflegungsstellen, die alle zwei Kilometer auftauchen, sind meine letzte Rettung.
Hier darf ich stehen bleiben, mich ausruhen und einen schmerzfreien Moment genießen.
Ich muß mehr trinken!

20 - 25km in 28.14min

26 km

"Los Jungs? Nur noch vier Kilometer!" , schreit jemand den Läufern zu, die mir entgegen kommen.
Ich drehe meinen Kopf nach links und sehe das Kilometerschild 38.
Hört sich gut an - wenn man auf der anderen Seite läuft.
Also, der Wendepunkt ist bei Kilometer 32, hier ist Kilometer 38 (für die, die auf dem Rückweg sind) und vor einer Weile bin ich an meinen Eltern, Birgit und Robert bei Kilometer 22 vorbei gelaufen, also sind das genau noch...

Ich denke angetrengt nach, versuche mich auf die Zahlen zu konzentrieren aber wie kleine nasse Seifestückchen flutschen sie mir aus dem Kopf, setzten sich neben die Zuschauer an den Wegrand und genießen die Kulisse aus Schweiß, Sonnenstrahlen, Schnaufen und Fußgetrampel.
Ohne Zahlen kann man nicht rechnen.
Meiner groben dunstigen Schätzung zufolge sind es etwas mehr als zehn Kilometer - ich werde den Gedanken noch einmal in Betracht ziehen, wenn ich bei Kilometer 32 an der letzten Wende bin.
Die letzte Wende... - hört sich irgendwie gut an.
Heißt so etwas in der Art wie: "Ab jetzt geht es nach Hause."
Das sollte eigentlich beflügeln, vorausgesetzt man kann sich dann noch bewegen...

Die Verpflegungsstellen nehmen die Gestalt eines großen Stückes Treibholzes an, das in einem unüberschaubaren Ozean aus Schlaffheit und Schmerzen ein gerade noch erreichbares Ziel darstellt.
Hier gibt es zu trinken, zu essen, Beides gleichzeitig in Form von Melonen und vor Allem kann man eins: Stehen bleiben!

25 - 30km 32.31min
Auweija, das sieht nach einer "6.30" aus.
Von einer Verpflegungsstelle zur Nächsten laufe ich zwar eine Fünfdreißig auf den Kilometer, aber meine langen Pausen an den Verpflegungsstellen lassen die Zeit dahinschmelzen, wie Butter in der Sonne.
Meine Kraft reicht eh nur noch für die zwei Kilometer von Futternapf zu Futternapf, ob schnell oder langsam.

30 - 35km 30.11min

32km

So geht es nicht mehr weiter!
Ich bekomme kaum noch die Arme hoch und das Schlucken fällt mir schwer.
Wahrscheinlich würde ein Gerät, das den Auftrag hätte, meinen Blutzuckerspiegel zu messen, kläglich versagen oder bestenfalls Fragezeichen ausspucken.
Ich MUß jetzt was essen, sonst falle ich um!
Ich fasse mir ein Herz und würge zwei Tüten Powergel hinunter, stopfe mich mit Melone voll, in der Hoffnung, sie möge mich etwas erfrischen und schütte noch einen Becher mit Cola hinterher. Hoffentlich bleiben die Sachen da wo sie sind!
Mit einem Blubberbauch laufe ich weiter, darauf wartend, daß der Verpflegungsmix gleich wieder raus will.

34km

Das Essen von Kilometer 32 ist geblieben wo es sollte.
Ich schöpfe neue Hoffnung und schiebe noch ein Powergel hinterher. Es kann sich ja zu den anderen gesellen und ein wenig Spaß haben, wenn mein Magen bei jedem Schritt auf und ab hüpft.
Viele der Läufer gehen jetzt auch zwischen den Verpflegungspunkten.
Der Gedanke ist verlockend aber das will ich nun doch nicht. Lieber starre ich zehn Sekunden länger auf einen Pappbecher bevor ich ihn austrinke! Wenn ich auch zwischen den Verpflegungspunkten gehe, komme ich ja nie an!

35 - 40km 27.33min

35km

Langsam spüre ich, wie die Kraft den Weg zu mir zurück findet.
Ich kann wieder flüssiger laufen und kann meinen Rhythmus von etwas mehr als fünf Minuten auf den Kilometer länger halten. Es ist als würde ich in meinen Körper, der gerade noch diese willenlose Hülle gewesen war, zurückkommen und das Kommando übernehmen.

Die Powergels haben mir gut getan.
Warum habe ich Idiot nur so lange keine gegessen?

38km

Jetzt komme ich!
Den Zuschauer von vorhin höre ich noch immer rufen: "Los! Nur noch 4km bis ins Ziel, dann habt ihr es geschafft!!! Super! Weiter so!"
Das gilt jetzt mir! Mir! Mir! Mir!
Vier Kilometer, verdammte vier kleine Kilometerchen, das sind in meiner Verfassung zwischen 22 und 24 Minuten. Das kann ich! Ich kann vier Kilometer laufen!
Das Ziel lockt mich.
Vorsichtig erhöhe ich den Druck und horche in meine Beine hinein. Keine Anzeichen für einen Krampf, meine Beine tun weiter ihren Dienst. Ich mache längere Schritte. Mit halb geschlossenen Augen renne ich, wie von einer Tarantel gestochen.
Ich bin völlig weggeschickt und horche tief in mich hinein, in ständiger Angst, daß es mich doch noch weghaut.

39km

Aua, Aua - Gunnar - das tut weh...20m vor mir läuft Gunnar, mein Trainingskumpel vom Schwimmen.
Sein Laufstil sieht verdammt vorsichtig aus. Ich hätte nicht gedacht, daß ich ihn heute überhaupt zu Gesicht bekomme, denn allein beim Schwimmen ist er schon an die 15min schneller und hat einige Tausend Radkilometer mehr auf dem Tacho als ich.
Das macht mir Mut.
Im Vorbeilaufen rufe ich: "Los Gunnar! Hau rein, nicht mal mehr vier Kilometer!!!"
Doch als ich ihm ins Gesicht sehe, merke ich , was los ist...

Hörbar erstaunt ruft er zurück: "Hey, wo kommst du denn her? Das sieht noch gut aus! Stark!"
"Na mal sehen wie lange es hält, ich mach' einfach mal...!", sind meine letzten Worte, dann bin ich weg.
Immerhin war Gunnar drei Startgruppen vor mir ins Wasser gegangen, das heißt also von vorn herein schon 15min Vorsprung, und da auch er in meinen Augen eine Schwimmrakete ist, die auf 500m eine gute achter Zeit hinknallt, hat er mit Sicherheit nach dem Schwimmen an die 15min Vorsprung gehabt. Das habe ich ihm jetzt alles wieder abgelaufen!!!
Na guck mal einer an, ich kann ja wieder klar denken!
Ein kleines Begeisterungsschauerchen, krabbelt über meinen Nacken, kichert bekifft und verschwindet irgendwo zwischen meinen Schulterblättern.
Mit großen Schritten biege ich in ein Waldstück ein.
Uuuups!?!
Was ist das?
Da sehe ich tatsächlich 100m vor mir meinen Ronny!
Er läuft schwer, wobei "laufen" die Sache nicht ganz trifft.
Es sieht aus als würde es verdammt weh tun, was er da macht.
Es ist eher eine:
Ich-will-nur-noch-ankommen-und-muß-aufpassen-daß-ich-keinen-Krampf-bekomme - Bewegung.

Hmmm, wenn ich auf seiner Höhe bin, habe ich nur noch 5min Rückstand.
Die werde ich auf den letzten zwei Kilometern wohl nicht mehr herauslaufen können.
Vielleicht sollte ich bei ihm bleiben und wir laufen dann gemeinsam durch's Ziel?
Na, mal sehen wie er drauf ist, wenn ich neben ihm bin.
Schnell komme ich näher.
Ich habe Spaß im Kopf, bin völlig weggeschossen, eine gehörige Überdosis Runners-High!
Mich jetzt zu bremsen würde heißen, mir den Spaß zu nehmen.
Als ich nur noch zehn Meter hinter Ronny bin, hört er mein Schnaufen und dreht den Kopf nach hinten.
"Es kann nur Einen geben, der so schnauft!" sage ich und grinse.
Ronny huscht ein Lächeln über's Gesicht, das jedoch gleich wieder von einem Gesichtsausdruck verdrängt wird, der jedem unmißverständlich klar macht, daß ihm das was er da gerade tut, nicht wirklich leicht fällt und es endlich an der Zeit wäre, den Lohn für die Mühen seit 6.25 Uhr zu kassieren.
"Wie läuft's?" , frage ich, doch als mein Blick sein Gesicht streift, wird mir klar, daß ich mir die Frage auch hätte klemmen können.
"Ich habe dich schon von Weitem gehört."
...schnauf, schnauf...
Er sammelt Luft für den nächsten Satz.
"Bei mir läufts nicht so gut."
...schnauf, schnauf...
Wieder eine Luftsammelpause.
"Ich muß höllisch aufpassen, daß ich keinen Krampf bekomme."
...schnauf, schnauf...
"Na, wir sind ja gleich da, bis dann!" sage ich und renne weiter meinem Spaßflash hinterher.

Eine Kurve links, eine Kurve rechts, dann macht die Straße einen leichten Bogen und ich sehe einen Berg - eigentlich keine Steigung, nur ein kleiner Hügel, der normaler Weise den Namen nicht verdient, aber "normaler Weise" ist schon lange vorbei.
Ich drücke mich langsam und vorsichtig, fast bedächtig, den kurzen Anstieg hinauf und bleibe von einem Krampf verschont.
Dann geht's auf die Hauptstraße, die nach Roth hinein führt.

40 - 42.195km 10.25min

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Auf der Straße stehen selbst jetzt noch am späten Nachmittag viele Zuschauer.
Ich fühle mich zurückversetzt zum Frankfurt-Marathon 99, als ich mich nach einer Schlappe zwischen den Kilometern 22 und 25 genau wie heute mit Powergels vollstopfte und plötzlich wieder rennen konnte wie ein junges Reh.
Ich überhole vier Läufer, die sich in Richtung Ziel schleppen.
Noch einmal geht es links um die Ecke, an dieser Stelle standen Günni, mein Arbeitskollege und Erkan, die mich fotografierten als ich vom Radwechsel kam und noch die 42km vor mir hatte,
Das ist jetzt Geschichte!
Meine Schritte werden wieder länger.
Dreißig Meter hinter der Kurve stehen meine Eltern, Birgit und Robert.
Durch einen Nebel aus Schweiß, Anstrengung und Runner's High bekomme ich noch mit wie sie mir auf den letzten Metern zurufen.

Ich bin in einem Pulk von vier oder fünf Läufern, so richtig habe ich den Überblick nicht mehr.
Weiter geht der Weg geradeaus zum Festplatz und mündet in eine schmale, zu beiden Seiten mit hüfthohen Metallzäunen begrenzte Gasse.
Rechts und links von mir scheint die Welt nur noch aus jubelnden, schreienden Köpfen, großen gelben Papphänden mit Post-Aufdruck und lautem Knattern zu bestehen.
Das kleine bekifft kichernde Schauerchen ist wieder da und zeigt einem gigantischen Begeisterungsschauer den Weg meinen Rücken hinunter.

Uuuuaaaahhhhhhh!!!!!
Mir heben sich Nackenhaare!
Dafür habe ich ein dreiviertel Jahr geackert und heute ist Zahltag!
Weit kann es nicht mehr sein!
Die Gasse führt um den Festplatz herum und biegt dann in den Hexenkessel mit dem Ziel in der Mitte ein. Meine Schritte werden noch länger - daß das noch geht hätte ich nicht für möglich gehalten.
Ein Schauer nach dem Anderen jagt meinen Rücken hinunter.
Durch einen Torbogen laufe ich in das aus drei treppenartig aufgebauten Tribünen erbaute Stadion. Musik dröhnt aus den Lautsprechern und der Mann hinter dem Mikrofon tut sein Bestes.
Er feuert die Menge an, die Finisher zu feiern, dabei brauchen die Leute auf den Tribünen diese Anfeuerung an sich nicht, denn die Luft in dieser Arena kocht auch so.
Mit einem Kloß im Hals laufe auf den grünen Teppich, der sich in weitem Bogen eine Runde durch das Stadion bis ins Ziel zieht.
Aus dem Augenwinkel sehe ich rechts verschwommen das Ziel!
Eine handvoll Chearleader in schwarzweißen Kleidern und großen Puscheln in den Händen tanzen in der Mitte des Platzes - die Tribünen beben.
Noch eine Ehrenrunde durch das Stadion dann bin ich am Ziel meiner Träume.
Die dicken Schauer auf meinem Rücken verbünden sich zu einem Einzigen und feiern ihre
eigene Party.

Noch einmal rechts - ich fliege!
Meine Hände ballen sich zu Fäusten...
Nichts kann mich aufhalten!!!

Jetzt ruft der Mensch hinter dem Mikro:
"Und hier läuft mit der Startnummer 2171 Heiko Kühr aus Bad Camberg in's Ziel!"
Die letzte Sicherung, die meine Emotionen gerade noch im Zaum halten konnte, knallt durch.

Ich reiße die Arme hoch, balle die Fäuste und schreie, schreie, wie angestochen.
"Jaaaaaaaahhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!!".
Ein Ganzkörperschauer bring meine Haut zum Kribbeln. Mir stehen die Nackenhaare zu berge.
Ein riesiger Kloß steckt mir im Hals.

 

Da ist die Ziellinie!

Es ist getan...

Ich darf stehenbleiben...

Ich bin am Ziel...

Ich bin IRONMAN!

Mit wässrigen Augen sehe ich mich schnaufend um.
Wo ist Ronny?
Weit kann er nicht hinter mir sein.
Was kann ich schon auf zwei Kilometern herauslaufen? Vielleicht zwei Minuten, wenn's gut läuft drei.
Die im Zielbanner eingebaute Uhr läuft weiter.
Drei Minuten sind nun schon um, seit ich die Zielmatte überschritten habe, habe ich doch mehr herauslaufen können als drei Minuten?
Da kommt Ronny!Da kommt er!
Mit einem Lächeln der Erleichterung läuft Ronny die letzten Meter bis ins Ziel, dann fallen wir uns in die Arme.

Unzählige Male habe ich mir in den vergangenen Monaten diesen Moment ausgemalt, mir vorgestellt, wie erleichtert, erschöpft und glücklich ich mit hochgerissenen Armen und Tränen in den Augen über die Ziellinie laufe, während mir ein Begeisterungsschauer nach dem anderen über den Rücken rollt.

Jetzt weiß ich wie es in Wirklichkeit ist.

 

Es ist besser...

...viel besser!

 

Blut im Schuh......10min später (wir holen gerade unsere Finisher-Shirts ab)

Ronny tippt mir auf die Schulter und sagt kopfschüttelnd:
"Guck mal nach unten du Trollo, deine Schuhe sind ganz blutig! Hab ich nicht gesagt, du sollst dir Socken anziehen!?"
Ich schaue nach unten.
"Stimmt..." , einen Moment lang betrachte ich die blutigen Schnürsenkel.
Langsam streicht mein Blick durch das Stadion, wandert über die Tribünen und bleibt irgendwo zwischen den jubelnden Zuschauern hängen:
"...aber das ist jetzt nicht mehr wichtig..."

Schwimmen 1.Wechsel Rad 2.Wechsel Lauf Gesamtzeit
Ronny 1.06.42h 5.05min 5.50.33h 3.39min 4.16.21h 11.22.21h
Heiko 1.16.26h 5.04min 6.00.56h 3.35min 3.57.10h 11.23.14h

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Triathlontraining. Vom Jedermann zum Ironman. von Hermann Aschwer
Handbuch für Triathlon. Tipps, Trainingspläne... von Hermann Aschwer
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